Aller Anfang ist … kurz


Na toll. Was für eine Woche.

Und ich sach´ noch: Thomas, sach´ ich noch, du nennst dich jetzt größenwahnsinnig „Marathom“, jetzt musst´es aber den Leuten auch beweisen. Unter einem 100-Wochenkilometer-Schnitt, natürlich nur zum Angeben im ersten Wochen-Bericht, läuft da gar nix. Und was iss ? Njiente, nada, nüscht. Das ist so peinlich…


Natürlich waren die äußeren Umstände schuld. Am Montag gibt´s gleich 2 Umstände, die mein Intervall-Training unfreiwillig verkürzen. Gegen Mittag habe ich eine Audienz beim Dental-Inquisitor, der meine rechte Oberkieferseite aufgrund akuter Schmerzen einem Backenzahn-Waterboarding unterzieht. Ich hätte in dem Moment auch den Mord an JFK zugegeben.
Leider halten die Nachwirkungen auch den restlichen Tag noch an, nichtsdestotrotz raffe ich mich am Abend zu geplanten 5x 1.000m-Intervallen auf. Doch, was ist das? Aufgrund eines nicht näher definierbaren Bedienungsfehlers läßt mich mein Forerunner nur 4x 1.000m intervallieren! Gut, so wirklich böse bin ich nach Absolvierung jetzt nicht, die Intervalle an sich laufen jedenfalls ganz ordentlich.

Hier der Beweis in Netto (ohne Ein-/Auslaufen):


Und so plätschert die Woche dahin, meinen (üblichen) Mittwochslauf sage ich ab, da aus Mitleid für die Zähne auch noch Kopf und Hals beschliessen, ein wenig die Schmerzen zu teilen. Nun steht ja nächsten Freitag ein spaßiger kleiner Wettkampf an, also halte ich meine Füße lieber präventiv still um (möglichst) infektfrei selbigen auch laufen zu können.


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Es duftet nach Mai!

Aber am Samstag, da gibt´s kein Halten mehr. Wunderbare 12°, ein leise rauschender Regen gewürzt mit ein paar schönen Gegenwind-Momenten, da schlägt des Läufers Herz höher! Meins aber natürlich nicht, denn trotz einer (für meine LaLaLa-Verhältnisse zumindest) respektablen Durchschnittspace von knapp über 6 min/km (!!!) bleibt mein Herzschlag dennoch fast im Rekom-Bereich.

2 Umstände mögen das bewirken: zum Einen war es möglicherweise doch ganz gut, am Mittwoch einen Jammertag eingelegt zu haben, und zum Anderen — der Lauf ist einfach geil! An solchen Tagen weiß ich wieder, warum ich laufe…

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Im kontinentalen Regenwald

Dass es heute schlichtweg perfekt passt merke ich schon auf den ersten 5 Kilometern. Das flutscht nur so, und das liegt nicht (ausschließlich) am regenschlüpfrigen Untergrund! Es ist einfach einer von diesen richtig guten Läufen. Außer auf den letzten 4 Kilometern.
Gegenwind, völlig durchnässt, ein bißchen k.o.- das gehört aber einfach auch mal dazu. Ist ja wirklich schon ewig her, dass ich mal bei Regen meine Runde gedreht habe! Gerne mehr davon, ist mir tatsächlich lieber als strahlender Sonnenschein und 25°.

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