MitLauf (noch 13 Wochen…)

Tschja, Herbert, dein Trainingsplan muss leider noch warten. Bevor ich mit dir laufe ist erstmal noch jemand anderer, präziser: jemand anderE an der Reihe.

Für gewöhnlich bin ich Alleinläufer und pflege dies sehr zu genießen. Nix sagen, einfach nur stilles Vor-Mich-Hinlaufen macht mir einfach Spaß. Dennoch -hin und wieder packt es mich und ich suche Anschluss. Den finde ich dann in wechselnder Besetzung im Rahmen meiner Arbeitsstelle, und so trug es sich gestern abend zu, dass ich in netter Gesellschaft (danke, Michi!) meine Runden um und durch den Volkspark Berlin-Friedrichshain, fern meiner ländlichen Wohnheimat, zog. Ist zwar eine waschechte Großstadtstrecke mit allen gängigen Übeln der (Läufer-)Welt (Ampeln, Autos), und für mich als bekennenden Landschaftsfan nicht unbedingt die Verwirklichung läuferischen Ambientes, aber eine durchaus (mal) willkommene Abwechslung!

Alles in allem war der Lauf okay, ich hatte noch ordentlich Muskelkater als direkte Folge meiner gestrigen Physiotherapie (danke, Drillseargeant Tim!) und fühlte mich anfangs etwas unfit. Daher war´s ganz gut, zu zweit den Regen zu genießen. Konditionell brauche ich wohl noch ein paar Läufe, bis ich an „alte“ Zustände anknüpfen kann.
Ansonsten war der Innenstadtbereich ein spätsommerliches Feuchtraumbiotop (zumindest gefühlt), welches mich sogar trotz minimaler Funktionsbekleidung ordentlich zur dermalen Flüssigkeitsabsonderung brachte… Seht ihr, ich schreibe schon wirres Zeug. Kein Wunder bei dem seltsamen Winter(!)wetter…

Noch wat für´s Auje:

Lauf ahoi!

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2 Responses to MitLauf (noch 13 Wochen…)

  1. Na das hat doch auch mal was.
    Ich hatte im Juni auch mal Vergnügen in Berlin laufen zu dürfen.
    Das letzte Mal, das ich in Berlin war, war 1989. Von daher war es schon ein ganz eigenartiges Gefühl so über Checkpoint Charly in den Ostteil Berlin zu laufen.
    Aber was mit tierisch genervt hat, war der Verkeht und die Menschen schon am Morgen 6:30 Uhr.
    Also liebe ich mein Dorf-dasein 🙂
    Nichts für ungut und Grüße in die Hauptstadt

    • Siehste, deshalb „Ampeln und Autos“ als Bremse, respektive Atemluftentwerter. Ich laufe auch lieber daheim, lediglich zur Abwechslung oder weil ich eben mal ArbeitskollegenPartnerLauf nach Feierabend genießen möchte darf´s auch mal Innenstadt sein.
      Und natürlich zum Halbmarathon, weil ja dann minus Ampeln und Autos! 😉

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