Was man hat…


Irgendwann in der Woche vor meinem Müggelsee-Halbmarathon muss es wohl passiert sein. Völlig unbemerkt. Quasi versehentlich. Wie konnte das passieren? Nun, dieses WIE lässt sich leicht beantworten: ich bin gelaufen. Das WARUM ist da schon etwas kniffeliger. Immerhin habe ich es bemerkt, und das will schon mal was heißen! Besser spät als nie.
Ich merke schon, der Spannungsbogen ist enorm, hier die Auflösung:

Da stöbere ich mal wieder so auf meiner Kilometerfresser-Sammelseite herum, und was erblicken meine im Laufpause-Modus befindlichen Augen? Wir haben die eintausender Schallmauer durchbrochen! Aus Versehen, ohne dass ich es bemerkt habe. Und das ausgerechnet mir, als alter Statistik-Junkie, der nicht mal 5 Laufschritte ohne seinen elektronischen Laufpartner macht!
Tja, da sieht man mal, dass mir DAS offensichtlich nicht so wichtig war. Denn sonst hätte ich schon einige Zeit den Kilometerstand im Auge behalten. Hab ich aber nicht. Grundsätzlich, und das darf ich als Tausender-Jubi-Spätzünder hier mal mit Fug und Recht schreiben, ist das Laufen ja auch zum Spaß da. Wäre es für mich ein reines Leistungs- und Kontroll-Ding hätte ich mit Sicherheit hier einen Tausend-Kilometer-Countdown eingeführt. Nee nee, das mache ich erst, wenn die 10.000-Kilometer-Grenze naht. Vorausgesetzt ich kann dann noch tippen. Obwohl, in knapp 10 Jahren (so ungefähr müsste das hinkommen) sollte ich ja noch in die Tasten kloppen können, nicht wahr?!?

Tausend

Einmal alles, bitte. Inklusive Pace-Entwicklung und gut 100 Stunden draußen. Der hat echt einen am Laufen, der Typ…

Also, liebe Beine, liebe Füße und liebe sonstige Körperteile, die ihr mich über Straßen und Wege getragen habt, danke für diese wundervollen 1.000 Kilometer in diesem Jahr. Dafür, dass ihr mich nicht im Stich gelassen habt. Ja, ihr wart bestimmt manchmal sauer auf mich (nicht wahr, liebe Achillessehne? du erinnerst dich, liebe Schienbeinmuskulatur?) aber ihr habt immer zu mir gehalten, trotz einiger Strapazen. Das werde ich euch nie vergessen! Diese Eintausend – hey, die kann uns niemand mehr nehmen.
Dafür habe ich euch diese Woche mal eine schöne Pause gegönnt. Bleibt mir treu, in naher Zukunft werden wir noch viiiel größere Dinge wagen! Ach, und: am 11.11. um 11:11 habe ich dann die 1.111 Kilometer erreicht. Könnte sogar fast klappen. Fast…

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