Hin.  Und Zurück.  Mein Neujahrs-Lauf 2014

Zwischenablage01Heute ist der 1. Januar des Jahres 2014.
Dies ist mein Neujahrslauf, mein erster im neuen Jahr. Und es ist euer Lauf.
Ich widme ihn all meinen Mitlesern, und ganz speziell denen, die mich im vergangenen Jahr durch all die großen und kleinen Momente meiner läuferischen Erfolge begleitet und vor allem geleitet haben. Besonders widme ich den Lauf der tollen Google+-Laufcommunity, euer (unser ;-)) Lauf-T-Shirt trage ich voller Stolz! Kilometer 9 wird euer Repräsentant. Und ganz besonders widme ich diesen Lauf meiner lieben Partnerin, für dein Verständnis und die grenzenlose Kraft, die du mir gibst. Dein Kilometer ist der Kilometer 4! 🙂

Los gehts.
Boah, nach sechswöchiger Abstinenz endlich wieder in die Laufschlappen, welch ein Segen! Nase ist frei, Kopf wird´s in spätestens 12 Kilometern auch sein. Jeder Monat bekommt seinen Kilometer, daher die „12“.
Draußen. 5 Grad, die Sonne drängt sich zwar wenig erfolgreich aber dennoch beharrlich immer mal wieder durch die Wolken und verschafft mir den einen oder anderen kleinen echten Lichtblick. Als ob´s den bräuchte, ich bin auch so bis in die Haarspitzen motiviert. Ich starte meinen, euren, unseren Neujahrslauf ganz entspannt. Ich möchte ihn schließlich genießen…IchLaufe_Tib_WINTER

Kilometer 1: Ich schaue noch einmal zurück: Januar 2013 war der Startschuss sowohl meiner Neujahrslauf-Tradition als auch meiner ersten eigenen Blog-Aktivität, damals noch direkt als „Google“-Blog. Anlass: meine bevorstehende Halbmarathon-Premiere im April! Mein „Projekt Stuttgart Berlin 21 (Komma 1)“ war geboren, und damit die Bereitschaft, in ganz neue Dimensionen meiner sportlichen Laufbahn vorzustoßen!
Und im Januar 2014 fällt mein Startschuss zum Halbmarathon-Training für Berlin Ende März. Diesmal gebe ich dem Hubert Beck eine Premierenchance, indem ich mich mal an seinem Halbmarathon-Trainingsplan aus dem neu erworbenen Werk „Das große Buch vom Marathon“ versuchen werde. 2013 geleitete mich Herbert Steffny zum Debut-Erfolg, ein bißchen Abwechslung schadet ja schließlich nicht…

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Meet the Community:
Thomas Klähn im RL! Lauf der Sympathie, Falkensee

Kilometer 2: Der Februar 2013 ist geprägt durch ein (meistens) schönes Wintertraining und die immer mal wieder im Schneefall erstickte Vorfreude auf den Frühling. Im neuen Jahr dürfte es ganz ähnlich aussehen. Mehr gibt´s nicht zu sagen…

Kilometer 3: Der März 2014 könnte ein Deja Vu des Jahres 2013 werden. Denn hier wie dort trete ich zum Lauf der Sympathie an, ein für mich schon traditionelles Event. 10 Kilometer, die ein schöner Benchmark für 1.) bereits Trainiertes und 2.) noch nicht Trainiertes sind 😉 Im Jahr 2013 durfte ich beispielsweise in Erfahrung bringen, das Müsli vor´m Wettkampf — suboptimal ist. Nun, dieses Deja Vu werde ich in 2014 tunlichst zu vermeiden wissen! Und, wer lief mir da zum ersten mal über den Weg? Thomas Klähn aus der Google+-Community! Er wird noch ein zweites Mal auf mich treffen, zum Halbmarathon-Debüt im April…
Aber der März 2014 hält noch ein finales Schmankerl für mich parat: der Berliner Halbmarathon! Zum zweiten Mal werde ich ihn absolvieren, und ich freue mich schon jetzt darauf. Ab dem dritten Mal nenne ich ihn dann meinen Traditions-Halben. Wir sprechen uns 2015 wieder… Mal sehen, was dieses Jahr zeitlich möglich ist, vielleicht erreiche ich ja eine neue Bestzeit!

Abschiedsknutscher. Ohne geht gar nix!

Finale Motivation am Start zum Berliner Halbmarathon…

Kilometer 4: April 2013. Darauf habe ich mich lange vorbereitet, schriftlich und körperlich. Mein Halbmarathon-Debüt. Es war großartig, einmalig, berauschend und wasweißichnochalles. Das darf meine Partnerin niiiie erfahren, aber es war fast so toll wie Sex ;-). Hobby-Läufer wissen sicherlich, was ich meine… Fazit: jederzeit wieder. Konsequenz: siehe Kilometer 3, letzter Absatz…
Und 2014? Da habe ich im April gar keine Zeit zu laufen, da werde ich nämlich — heiraten! Nach 14 Jahren glücklicher und erfüllter Beziehung geht´s vor den Traualtar, und ich bin schon genauso aufgeregt wie vor meinem ersten Halbmarathon… 😉

Kilometer 5: Ein Blick auf den Mai 2013 zeigt mir einen kleinen, feinen Lauf, nämlich den Berliner Firmenlauf. Kurze Strecke, knackiges Tempo, toll! Außerdem starte ich mit einem Projekt, an dem ihr seitdem teilhaben könnt: mein neuer „MaraThom“-Blog startet! Neben dem Hobby „Laufen“ wird das Hobby „Schreiben“ somit ein fester Bestandteil meiner Freizeit-Beschäftigung.
Was ich 2014 im Mai mache? Noch keine Ahnung. Am Ende des Monats geht´s möglicherweise auf Hüttentour in den Schwarzwald, etwas früher als sonst, denn…

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Alpenwanderung, mitten im Sommer. Kein Witz!

Kilometer 6: …ab Mitte Juni plane ich den frühzeitigen Einstieg in meine Marathon-Vorbereitung!
Im letzten Jahr habe ich in diesem Monat eine wunderbare, die Seele und den Körper beglückende Reise zu Fuß durch die Schweizer Alpen absolviert. Jedem Naturliebhaber, Wanderfreund und (ein wenig) Abenteuerlustigem kann ich nur empfehlen, mal eine echte, auf´s wesentliche reduzierte Hüttentour zu absolvieren. Ein Reinigungsprogramm für Körper und Geist! Ach, und meine ersten Rollversuche auf Inline-Skates standen auf dem Programm. Mensch, da darf ruhig mal eine Fortsetzung her, nicht wahr?!?

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Hot in the City:
Die Vattenfall CityNacht (light)

Kilometer 7: Juli 2013. Und es war Sommer… Ich beschwere mich jetzt nicht nochmal über die SCC-Entscheidung „Vattenfall CityNacht wegen überraschendem Sommereinbruch mit 30° auf 5 Kilometer halbiert“. Ich habe geschwitzt, ein bißchen gelitten (als passionierter Kälteläufer) und fand´s trotzdem irgendwie geil. Schon irre, was ein trainierter Körper so alles leisten kann und woran man dann sogar irgendwie –Spaß hat!
Hier gibt es nach März (Kilometer 3) gleich noch ein Deja Vu: ich werde mich auch hierfür wieder anmelden! Hoffentlich werden dann nicht schon bei 25° die Kilometer reduziert…

Kilometer 8:  Meine rechte Achillesferse zwickt etwas! Ui, da werden Erinnerungen wach: erste Versuche im Barfußlaufen prägen den August 2013. Die Folgen spüre ich noch immer, meine rechte Achillessehne ist selbst heute noch manchmal sauer darüber, dass ich es ein bißchen zu intensiv angegangen bin. Dabei war ich echt zurückhaltend, aber wenn man´s nie trainiert hat… Was solls, habe ich mich wohl mal überschätzt.
In 2014 werde ich dieses sehr interessante Thema erneut und mit mehr Zurückhaltung angehen. Darauf verzichten möchte ich nämlich nicht, es ist extrem — befreiend, in Zehenschuhen oder barfuß unterwegs zu sein!

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Noch lässig, bald schweißgetränkt: Urlaub im Laufmodus

Kilometer 9: Schaue ich zurück, so lebt der September 2013 aus sportlicher Sicht in meiner Erinnerung durch eine wundervolle Urlaubsreise in Verbindung mit 3 total coolen heißen Läufen auf einer Sonneninsel im Süden Europas: Mallorca! Mein erster freizeitsportlicher Außeneinsatz, sozusagen. Genießerläufe für Hitzefreunde 😉
Tja, und der September 2014 wird durch eine Reise ganz anderer Art geprägt. Also- nicht GANZ anderer Art, denn um´s Laufen gehts hier auch, nur eben um zweiundvierzig (komma zwei) Kilometer unter (hoffentlich) moderaten klimatischen Bedingungen. Die Zeit bis dahin wird bestimmt sehr schnell vergehen, und ich freue mich schon sehr auf diesen, meinen persönlichen, sportlichen Höhepunkt des Jahres. Und ich freue mich auch schon darauf, euch bis dorthin (und dabei) an meiner Seite zu wissen, liebe Leserinnen und Leser. Denn: ihr seid ein durchaus erheblicher Ansporner, außerdem (im Bedarfsfall) Hinterntreter und Trainer!

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Erfolgreich ins Ziel gerettet: der Müggelsee-Halbmarathon

Kilometer 10: Ein wundervoller und etwas spontaner Abschluss der Sport-Saison 2013 steht für mich im Oktober auf dem kurzfristigen Plan: ich laufe einen zweiten Halbmarathon! Eher locker in der Vorbereitung erlaufe ich mir eine persönliche Bestzeit, trotz schwülem Wetter und, besonders gegen Ende hin, leichter Hügelligkeit (was für ein Wort!). Der Müggelsee-Halbmarathon ist ein wahrlich würdiges Ende eines wahrlich imposanten Lauf-Jahres 2013!
In diesem Jahr werde ich auf diesen Lauf bestimmt verzichten, denn nur 3 Wochen nach DEM Lauf-Event des Jahres, meinem Marathon-Debüt, bin ich eher in meiner Erholungs-Phase. Mein Körper wird´s mir danken, denke ich. Auch wenn dieser Halbmarathon es  ohne Frage wert ist, noch mal gelaufen zu werden. Aber der Müggelsee fließt ja nicht weg…

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Brief des Schicksals!

Kilometer 11: Der Blick zurück auf den November 2013 ist gleichzeitig ein Blick hin nach 2014: Meine Anmeldung zum Berliner Marathon wird ein voller Erfolg, was anderen der Lottogewinn ist bedeutet mir das Ziehungsglück beim Marathon-Los! Der Traum wird Gewissheit: ich werde im nächsten Jahr September meinen ersten 42-er dicht bei der Heimat laufen dürfen! Ich bin sehr glücklich! 🙂
Vielleicht, ja, vielleicht laufe ich im November 2014 noch einmal (nach einem kleinen organisatorischen Fehlschlag 2013…) die Marathonstaffel am Berliner Flughafen Tempelhof mit. Das würde in diesem Jahr gut passen, und nach einem Erholungsmonat Oktober einen schönen kalten Abschluss des Laufjahres 2014 geben. Wir werden sehen…

Kilometer 12: Ein klassischer KomplettLaufPausenMonat ist der Dezember 2013 gewesen und wird es bestimmt auch in diesem Jahr. Gemeinerweise hat mich meine jährliche Erkältung in die Pausen-Verlängerung gezwungen, in 2014 werde ich meinen Schnupfen auf jeden Fall direkt in die Laufpause verlegen, das ist besser. Dann kann ich nämlich bereits zu den Weihnachtsfeiertagen wieder die winterlichen Straßen belaufen und muss nicht bis zum Neujahrstag ausharren…

(Bonusmeter) Die letzten 200 Meter lasse ich es noch einmal scheppern und gebe Gas. Dann laufe ich gemütlich die letzten Meter bis zur Haustür. Mann, ich hätte ganz locker noch weiterlaufen können. Es war wirklich ein guter Lauf, ein echter Genießer-Lauf! Wenn das mal kein gutes Zeichen ist, ich fühle mich bereit für mein großes Projekt im September. Fehlen ja auch nur noch dreißig Kilometer. Das sollte kein Problem sein…


                     Gesundes Neues Jahr euch allen! 🙂

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6 Responses to Hin.  Und Zurück.  Mein Neujahrs-Lauf 2014

  1. Nils sagt:

    Cooler Neujahrslauf, klasse Idee. So man ches hier kommt mit bekannt vor: Firmenlauf, City Nacht, Berlin Marathon.

    Da sollte man sich doch mal über den Weg laufen in 2014! Oder noch besser: Gemeinsam diese Wege laufen! 😉

    • ThomasThomas sagt:

      Gute Idee, das lässt sich MIT SICHERHEIT machen. Dem Thomas Klähn bin ich ja auch 2x begegnet. Ich würde mich sehr freuen! Erste Gelegenheit: Lauf der Sympathie, 16.März. Und, biste dabei? 🙂

      • Nils sagt:

        Ich schau es mir mal an! Der 16. März fällt schon in meine Vorbereitung für den Rennsteiglauf, ich vermute also mal, dass mir das nicht gut in den Trainingsplan passen wird. 🙁

        Aber mal sehen, es ist gerade eh (gesundheitlich) eine Frage, ob ich wirklich am Supermarathon teilnehmen kann.

        Bisher habe ich angepeilt: Spreewald Marathon in Burg, die SCC „Generalprobe“, den Berlin Marathon und halt den Rennsteiglauf Supermarathon. Dann gibt es noch ein paar Testrennen, wo ich noch unentschieden bin.

        • ThomasThomas sagt:

          Naaa gut, dann eben zum Halbmarathon am 30.03. in Berlin. Meintest du den mit „SCC-Generalprobe“?

          Hoffentlich ist´s nix allzu Ernstes mit deiner Gesundheit! Ich drück´ dir jedenfalls die Daumen, dass du den Supermarathon laufen kannst… Vielleicht bringt´s ja was 😉

  2. Olaf sagt:

    Hallo Thomas,
    ein toller Bericht und eine geniale Idee jedem Monat einen Km zu spendieren. Du hast ja ein tolles Jahr hinter Dir und auch dieses wird wie es aussieht einfach unglaublich. Ich wünsche Dir alles Gute und Gesundheit und allzeit schnelle und gesunde Beine!

    • ThomasThomas sagt:

      Ganz lieben Dank für diesen sehr schönen Kommentar! 🙂 Es war wirklich ein bewegtes (haha!) Jahr. Gesundheitlich sollte alles klappen, meine Erkältung habe ich ja erst wieder im Dezember 😉 und an den schnellen Beinen werde ich fleißig herumwerkeln.
      Bei der Gelegenheit: das Gleiche wünsche ich dir natürlich auch….

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